Über meine Mission ...

Hallo, ich bin Andrea und bin Ich bin Coach für „Ausbrecher*innen“. 

 

  • Für Menschen, die aus klassischen beruflichen oder privaten Lebensverläufen ausbrechen möchten oder es schon sind.
  • Für Menschen, die das Gefühl haben, dass da etwas ganz Großartiges auf sie wartet, wenn ihre Widerstände überwinden, authentisch ihre Werte leben und mit anderen darüber respektvoll kommunizieren können.
  • Für Menschen, die ihren eigenen Weg gehen wollen - egal, was andere sagen.
  • Für diejenigen, die ihr inneres Reflektier kontaktieren wollen, um herauszufinden, wer sie wirklich sind - unabhängig von den Erwartungen anderer.

Ich wünsche mir, dass mehr Menschen ihren eigenen Weg finden und gesellschaftliche Erwartungen überwinden können. Überhaupt wünsche ich mir eine Welt, in der Menschen sich nicht mehr für ihre Lebensentscheidungen und -modelle rechtfertigen müssen. In der Menschen einfach entscheiden können, dass sie keine Kinder wollen, sich beruflich auch in späteren Jahren noch verändern oder aus Rollenmodellen ausbrechen, die ihnen nicht (mehr) passen. Eine Welt, in der jede*r leben kann, wie er oder sie möchte.

… und darüber, wie diese Mission zu mir gekommen ist.


Noch vor ein paar Jahren hätte ich es nicht für möglich gehalten, dass ich einmal diesen Weg einschlage, den ich heute gehe. Ich habe ein sehr klassisches Leben geführt, in einem Außenbezirk von Hamburg gelebt, bei einem großen Konzern eine Festanstellung gehabt und eine Hochzeit nach der nächsten in meinem Freundeskreis besucht. Ich aß regelmäßig Fleisch, hielt Feminismus irgendwie für das ganz Übertriebenes und interessierte mich nicht für Politik oder Klimaschutz.

Heute - etwa fünf Jahre später - bin ich bekennend kinderfreie, feministische Veganerin, habe meinen sicheren Konzernjob an den Nagel gehängt und mein eigenes Unternehmen gegründet, engagiere mich ehrenamtlich und kann mich leidenschaftlich über politische Themen aufregen.

 

Manchmal wundere ich mich selbst über diese Transformation. 

Im Grunde war in mir aber immer schon diese Stimme, die mir sagte “Eigentlich ist dieses klassische Leben nichts für mich.” Ich wusste schon in der Grundschule, dass ich mal in Hamburg leben möchte, weil ich immer so gern “Großstadtrevier” schaute. Dass ich raus möchte aus meinen ostwestfälischen Heimatdorf, das mir schon in der Grundschule zu eng erschien. Ich habe von einer Wohnung mit Dachterrasse geträumt, einem spannenden Job, einem Hund und einem roten Cabriolet. Mann und Kind? Fehlanzeige. 

Als ich anfing zu studieren, wollte ich Journalistin werden. Als mir klar wurde, wie viel ich in der Branche würde kämpfen müssen und wie wenig gezahlt wird, habe ich mich nicht getraut, weiterzumachen. Ich bin den sicheren Weg gegangen. Den einfachen Weg. Habe einen Agenturjob als User Experience Researcherin angenommen und bin irgendwann auf Konzernseite gewechselt. Der Job machte Spaß, das Team war super. Ich hatte nichts zu beanstanden. Eigentlich.

 

Da war ich nun also. Im Konzernjob. In meiner Wohnung im Vorort von Hamburg. Mit meinem Bausparvertrag und einer soliden Beziehung. In einem komplett sicheren Leben mit scheinbar bis zur Rente vorgezeichneten Weg. Ich war zufrieden und eigentlich war auch alles gut. Eigentlich. Trotzdem war da in mir immer diese Stimme, die ich schon mein ganzes Leben in mir trage. Diese Stimme, die mir sagte “Das passt alles nicht zu dir. Das ist nicht dein Leben.” 

 

Diese Stimme konnte ich irgendwann nicht mehr ignorieren. Je mehr Menschen in meinem Umfeld Kinder bekamen, desto klarer wurde mir: Ich will das nicht. Kinder sind nichts für mich. Ich möchte nicht Mutter sein. Gewusst hatte ich das immer irgendwie, aber trotzdem geglaubt, das würde schon noch kommen. Mit dieser Erkenntnis kam erst einmal eine große und auch schmerzhafte Veränderung in mein Leben, die viele weitere Veränderungen nach sich zog. 

 

Ich war plötzlich wieder auf mich allein gestellt. Und was noch viel schlimmer war: Ich bemerkte, dass ich mich dauernd rechtfertigen sollte dafür, dass ich keine Kinder möchte. Dass Menschen meine Entscheidung nicht ernst nahmen und mir sagten “das kommt schon noch.” 

 

Mir war allerdings klar: Das kommt nicht. Und so habe ich angefangen, mich endlich damit auseinanderzusetzen, was ICH eigentlich selbst vom Leben will. Nicht nur in Bezug auf Kinder, sondern in Bezug auf mein ganzes Leben. Was sind meine Werte? Wo will ich mal hin? Wie will ich leben, wenn ich alt bin? Auf welches Leben will ich zurückschauen? Mir wurde klar, dass ich in vielerlei Hinsicht bisher eher ein Leben geführt hatte, das andere von mir erwarten und nicht das Leben, das ich mir selbst mal erträumt hatte. Damals. In der Grundschule. Als ich Cornflakes essend vorm TV saß und “Großstadtrevier” guckte.

So wurde ich im Laufe der Jahre nicht nur bekennend kinderfrei, sondern auch Veganerin, Minimalistin und Feministin. Begann, mich für Klimaschutz und Politik zu interessieren. Auch beruflich stieß ich eine Veränderung an: Ich machte eine Ausbildung zum systemischen Coach neben meinem Job. Erstmal nur für mich, weil mich das einfach interessierte und auch, weil es Bezug zu meinem Job hatte, in dem es ja auch im Bedürfnisse von Menschen ging.  Ich fragte mich während der Zeit  jedoch immer wieder: Möchte ich meinen alten Job noch weitermachen? Nine-to-five bis zur Rente? Ich entschied: Nein das möchte ich nicht. Ich kündigte, nahm mir eine Auszeit für mein eigenes Projekt “Das Reflekier”, aus dem mittlerweile ein eigenes Unternehmen geworden ist. 

 

Wie du dir vielleicht denken kannst, sind viele meiner Entscheidungen in den letzten Jahren auf Unverständnis gestoßen. Menschen verstehen es oft nicht, wenn anderen “vom Weg abweichen”, Dinge hinterfragen und etwas anders machen. Risiken eingehen. Ein bisschen unbequem sind. Ihren Lebenswandel verändern. Mehr als einmal war ich kurz davor, mich von den Erwartungen und dem Stirnrunzeln anderer einschüchtern zu lassen und aufzugeben. Mich wieder in die Herde einzuordnen. Den bequemen Weg zu gehen, der keinem weh tut. Außer mir selber auf lange Sicht. Aber ich bin dran geblieben und bin mir dafür selbst sehr dankbar.

 

Irgendwann habe ich nämlich verstanden, dass genau das die Mission ist, die sich aus meiner Geschichte ableitet: Andere als Coach zu unterstützen, die vor ähnlichen Herausforderungen stehen. Die Widerstände und Erwartungen überwinden müssen. Mit anderen wertschätzend kommunizieren und ihre Position vertreten wollen. Und nebenbei noch dafür zu sorgen, dass endlich alle Lebensmodelle und -wege - insbesondere der kinderfreie Weg - gesellschaftlich anerkannt werden. 

 

Wenn du mehr über mein Angebot erfahren möchtest, schau gerne hier vorbei. Meinen Blog kannst du hier lesen und wenn du Fragen oder Anregungen hast, freue ich mich, wenn du Kontakt mit mir aufnimmst.

 

Ich freue mich drauf, dich kennenzulernen!

ReflekTierische Grüße ;)

Andrea